Citybiker fahren am liebsten in der Stadt, bewegen sich dabei auf dem Weg in die Arbeit, zum Einkaufen, den Ausflug ins Grüne oder einfach für kurze Wege, die oft ohne Auto schneller zurückzulegen sind. Citybikes sind ideal für den Transport egal ob Einkaufskorb oder Kind. Da sie nicht großen sportlichen Anforderungen genügen müssen, sind keine teuren High-End-Komponenten erforderlich. Das Rad besitzt eine hohe Lebensdauer, ist aber im Vergleich günstig.
• Da der Abstand zwischen Lenker und Sattel geringer als bei anderen Fahrradtypen ist, ist ein aufrechtes Sitzen und dadurch ein sicheres Fahren im Straßenverkehr möglich.
• Viele Modelle haben eine gefederte Sattelstütze, um den Rücken zu entlasten und einen Rahmen mit möglichem Tiefeinstieg. Eine Federgabel ist nicht unbedingt notwendig, bietet aber zusätzliche Schonung für Felgen und Laufrad. Geöste bzw. Hohlkammerfelgen sind etwas kostspieliger, die Haltbarkeit des Laufrads kann aber dadurch erhöht werden.
• Die Shimano- oder SRAM-Nabenschaltung mit bis zu acht/neun Gängen wird über einen Drehgriff bedient. Diese Schaltungen sind mittlerweile ähnlich leistungsfähig wie eine Kettenschaltung und müssen weniger aufwändig nachjustiert werden. Zudem gibt es die Auswahl zwischen einer Rücktrittsbremse und einer Freilaufnabe.
• Eine der Straßenverkehrsordnung angepasste hochwertige Lichtanlage, besser als bei anderen Fahrradtypen, ermöglicht auch das sichere Fahren bei schlechten Sichtverhältnissen.
• Das Citybike passt perfekt, wenn die Rahmenhöhe der eigenen Schrittlänge entspricht. Der Sattel muss hoch genug eingestellt sein und sollte aufgrund der aufrechten Sitzposition eher breiter sein. Cityräder aus Stahl sind elastischer, aber anfälliger für Korrosion. Die Auswahl dazu ist daher begrenzt. Räder mit Alurahmen sind tendenziell leichter. Hydraulische Scheibenbremsen und Felgenbremsen sind beim Kauf teurer als V-Brakes, dafür brauchen sie weniger Wartung im Lauf ihres Lebens.

Trekkingbiker rüsten sich für das problemlose Fahren in der Stadt und kleinere Radtouren im Gelände. Die Schaltung ist auch für steilere Anstiege ausgerichtet. Auch die Reifen erinnern an eine Mountainbike-Ausstattung. Allerdings gibt es den Citybike-Komfort eines Gepäckträgers, von Schutzblechen, einer gefederten Sattelstütze und eine Lichtanlage für das Fahren bei schlechten Sichtverhältnissen.

Crossbiker sind die sportliche Variante der Trekkingräder – ohne Schutzblech, Gepäckträger, Lichtanlage. Die meisten haben aber inzwischen ebenfalls Federgabeln und ein geländetaugliches Reifenprofil. Der Rahmen ist schlanker, aber Crossräder sind ähnlich robust ausgestattet wie Mountainbikes – auch was die Übersetzung der Kettenschaltung für steile Berg- und Abfahrten betrifft. Crossräder sind die ideale Mischung für diejenigen, die sich nicht zwischen einem Mountainbike für das unbefestigte Gelände und einem Rennrad auf der Straße entscheiden wollen. Aber auch hier gibt es Unterschiede – gerader Lenker und breitere Reifen für mehr Geländefahrten oder schmälere Reifen und gebogener Lenker für Touren auf leichten Radwegen.

Singlespeed/Fixies konzentrieren sich auf das Wesentliche und verzichten auf komplexe Technik. Das Eingang-Rad erlebte in den letzten Jahren ein Revival. Sie setzen auf die Urform der modernen Fahrräder vor Einführung der Kettenschaltung. Ein Gang reicht den Singlespeed-Fahrern aus. Es gibt keine Schaltung. Singlespeed Mountainbikes lassen meist auch die Federgabel weg. Manche Eingang-Rennräder verzichten auf Bremsen und Freilauf.
• Besonderer Vorteil: Je weniger Technik, desto weniger Wartungsaufwand und desto leichter die Räder.
• Moderne Singlespeed-Räder schaffen die Kombination aus leichtgängigem Tritt und größtmöglicher Kraftübertragung. Entscheidend ist die perfekte Kettenspannung, die jederzeit nachjustiert werden kann.
• Tricks und Kunststücke wie Rückwärtsfahren sind bei Rädern ohne Freilauf möglich.
• Fixies haben eine Starrnabe. Dadurch müssen die Pedale immer getreten werden, solange sich das Hinterrad dreht.